Weniger Kunden im Sommer? So vermeidest du das Sommerloch im Studio

Sommerloch im Kosmetikstudio

Viele Kosmetikstudios spüren es: Im Sommer zeigt der Terminkalender Lücken, spontane Absagen nehmen zu. Kundinnen sind im Urlaub, das Wetter lädt eher zum Eisessen als zur Gesichtsbehandlung ein, und manchmal ist die Sonne einfach verlockender als der nächste Termin im Studio.

Aber heißt das, du musst das Sommerloch im Kosmetikstudio einfach hinnehmen? Ganz klar: nein.

Sommerzeit im Kosmetikinstitut: Warum es ruhiger wird – und wie du dich klug darauf einstellst

Ist das Wetter allzu schön, nutzen gerade Berufstätige jede freie Minute lieber irgendwo draußen und manche sagen ganz kurzfristig ab.

Und natürlich sind da die Sommerferien, in denen Eltern meist mindestens 2 Wochen in Urlaub sind.

Auch die Bedürfnisse deiner Kundinnen verändern sich im Sommer. Statt langer Massage und Kuscheldecke sind jetzt leichte, erfrischende Behandlungen gefragt. Die Haut braucht Erfrischung, nicht unbedingt Regeneration.

Aber genau hier kannst du ansetzen – ohne auf Rabatte zurückzugreifen:


1. Sommerliche Behandlungen anbieten

Gerade im Sommer kannst du mit saisonalen Behandlungen im Kosmetikstudio punkten. Statt dein reguläres Angebot einfach durchzuziehen, gestalte gezielt leichte, frische Sommerbehandlungen:

  • Erfrischende Feuchtigkeitskuren mit kühlenden Masken
  • After-Sun-Behandlungen für Gesicht oder Dekolleté
  • Kurze, kompakte Verwöhneinheiten für zwischendurch
  • Kühlende Massagen mit Eiskugeln
  • Fußpflege mit kühlenden Kompressen oder einem erfrischenden Fußbad

Solche Angebote sind perfekt für heiße Tage, dauern nicht zu lange und bieten dennoch ein kleines Wellness-Gefühl.


2. Flexible Terminoptionen – ohne dich selbst zu verbiegen

Diese Ideen helfen dir, bei spontanen Absagen im Kosmetikstudio flexibel zu bleiben, ohne dich selbst zu verbiegen:

  1. Vielleicht ist es für dich möglich, in der warmen Jahreszeit besonders frühe oder Spättermine zu vergeben, wie wir es aus südlichen Ländern kennen.
  2. Eine Warteliste für Kunden, die keinen regulären Termin bekommen haben, ist perfekt, um kurzfristige Absagen aufzufangen. Sprich sie ruhig regelmäßig an – viele wissen gar nicht, dass es diese Möglichkeit bei dir gibt.

Wichtig: Du bestimmst den Rahmen. Flexibilität heißt nicht, dass du immer verfügbar bist – sondern dass du klug steuerst, wann und wie du Lücken füllst.


3. Erlebnis statt Rabatt

Anstatt mit Rabatten auf das Sommerloch im Studio zu reagieren, setze auf Erlebnis und Atmosphäre:

  • Eiskalte Handtücher oder ein Erfrischungsspray zur Begrüßung
  • Ein alkoholfreier Sommercocktail oder infused Water nach der Behandlung
  • Sommerliche Musik und entspannte Stimmung im Studio

Du schaffst so ein echtes Wohlfühl-Erlebnis, das deine Kundinnen mit dem Sommer verbinden – und mit dir.


4. Klar kommunizieren – auch bei Absagen

Gerade im Sommer ist es wichtig, deine Absage-Regeln offen und freundlich zu kommunizieren. Erinnere deine Kundinnen an deine Stornofristen und erklär, warum kurzfristige Absagen nicht nur ärgerlich, sondern wirtschaftlich relevant sind – natürlich wertschätzend und mit Fingerspitzengefühl.

Tipp: Ein kleiner Reminder per WhatsApp oder Mail 24 Stunden vor dem Termin wirkt oft Wunder. Solche kleinen Erinnerungen zeigen Wertschätzung – und helfen dabei, Termintreue auf liebevolle Weise zu fördern.


Fazit: Sommerloch? Nein danke.

Du musst keine Rabatte geben, um das Sommerloch in deinem Kosmetiksalon zu vermeiden.

Wenn du die Bedürfnisse deiner Kundinnen verstehst und dein Angebot bewusst auf die warme Jahreszeit ausrichtest, bleibst du sichtbar, gebucht – und wirtschaftlich entspannt.
Du darfst selbst bestimmen, wie dein Sommer aussieht – und dein Studio als Ort gestalten, an dem sich Kundinnen auch bei 30 Grad gern verwöhnen lassen.

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